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Ist die Espresso-Mischung fertig geröstet, werden Sie als Kunde mit dem fertigen Produkt beliefert, und es folgt der nächste Schritt auf dem Weg zum Espresso-Erlebnis: die Mahlung. Ab jetzt sind in der Regel Sie gefragt.
Immer frisch mahlen! Egal, für welche Zubereitungsart, Kaffee wird vor der Brühung immer gemahlen. Wir empfehlen Ihnen, ganze Espresso-Bohnen zu erwerben und selbst zu mahlen, da ganze Bohnen weitaus mehr Aromastoffe enthalten als bereits in der Fabrik gemahlene Produkte. Durch die Mahlung gelangt Sauerstoff an den Kaffee, dem dabei die für den Genuss so wichtigen Aromen entzogen werden. Mahlen Sie also den Kaffee lieber erst kurz vor der Zubereitung, Ihre Gäste werden es Ihnen danken.
Der Einfluss des Mahlgrades Der Mahlgrad, d.h. wie grob oder wie fein der Kaffee gemahlen wird, entscheidet darüber, wie schnell oder wie langsam das heiße Wasser das Kaffee-Mehl durchdringt, und ihm somit Geschmacks- und andere Inhaltsstoffe entzieht. Um den perfekten Espresso-Geschmack zu erzielen muss daher sichergestellt werden, dass das Kaffee-Mehl dem heißen Wasser weder zu kurz noch zu lang ausgesetzt wird.
Den Mahlgrad genau bestimmen Für einen unter Druck zubereiteten Espresso beträgt die optimale Brühzeit in der Regel zwischen 20 und 25 Sekunden, in Abhängigkeit von der verwendeten Kaffee-Menge, die zwischen 7 g und 8 g liegen sollte. Daher muss der Mahlgrad für die Espresso-Bohnen so gewählt werden, dass sich während der Brühzeit der gewünschte Geschmack vollständig ausprägen kann, einschließlich der haselnussbraunen Crema. Zu optimalen Ergebnissen führt ein Mahlgrad, der zwar feinkörnig, aber noch nicht zu pulvrig ist.
Zu grobe Mahlung Bei zu grober Mahlung bietet das Kaffee-Mehl dem Wasser zu wenig Widerstand. Das Wasser läuft zu schnell hindurch und kann die gewünschten Inhaltsstoffe nicht aufnehmen. Der Espresso wird "schwach" und auch die Crema lässt zu wünschen übrig.
Zu feine Mahlung Umgekehrt bietet eine übermäßig feine Mahlung dem Wasser einen zu hohen Widerstand. Der Brühvorgang dauert zu lange und auch unerwünschte Inhaltsstoffe werden extrahiert. Im Extremfall setzt sich sogar der Siebträger zu und die Espresso-Maschine wird blockiert. |
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